Fahrradfreundliche Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen

Immer mehr Unternehmen in Nordrhein-Westfalen setzen auf Fahrradfreundlichkeit und erhöhen damit Ihre Attraktivität als Arbeitgeber, tragen Sie zur Mitarbeitergesundheit und zum Umweltschutz bei und senken Sie Ihre Kosten.

Beratungsangebote für jede Unternehmensgröße

Werden Sie ein fahrradfreundlicher Arbeitgeber mit der kompetenten Hilfe des ADFC. Zertifizierte Berater*innen des ADFC erarbeitet mit Ihrem Team fahrradfreundliche Lösungen - praxisnah und vor Ort. Unternehmen schaffen sich so Wettbewerbsvorteile. 

Die Vorteile für Unternehmen

  • Gut für das Unternehmensimage
    Fahrradfreundliche Arbeitgeber sind attraktiver, vor allem für junge und gut ausgebildete Arbeitskräfte. Darüber hinaus fördert Fahrradfreundlichkeit die Mitarbeiterbindung und das Teamgefühl.
  • Gut für die Gesundheit der Mitarbeiter*innen
    Durch fahrradfreundliche Maßnahmen steigen mehr Beschäftigte aufs Rad, damit wird dem Bewegungsmangel vorgebeugt. Außerdem haben Mitarbeiter, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, ein Drittel weniger Krankheitstage. Sie sind zufriedener, ausgeglichener und produktiver.
  • Gut für die Umwelt
    Radfahren ist nachhaltig. Fahrradfreundliche Maßnahmen tragen zum betrieblichen Umweltmanagement bei, sind ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements und eine perfekte Ergänzung zu Dienstrad-Angeboten.
  • Gut für das Unternehmensbudget
    Fahrradfreundliche Arbeitgeber sparen Geld. Radabstellanlagen brauchen weniger Platz als Pkw-Parkplätze, und die Infrastrukturkosten sind geringer, selbst wenn alle Ausgaben für eine angemessene Radinfrastruktur berücksichtigt werden.

Zertifizierung

Das EU-weite Siegel „Zertifizierter Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ wird in Deutschland exklusiv vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) vergeben.

Der Ablauf der Zertifizierung:

  1. Selbstevaluation
  2. Anmeldung zum Audit
  3. Zertifizierung

Zuletzt (Re-)Zertifizierte Fahrradfreundliche Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen

 

 

Im August 2023 die Stadtverwaltung Siegen das begehrte Siegel in „Gold“ erhalten.
Im August 2023 hat die Stadtverwaltung Siegen das begehrte Siegel in „Gold“ erhalten. © ADFC NRW

Stadtverwaltung Siegen, August 2023

Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC-Bundesverband, sagt:

Siegen unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Fahrrad für den Arbeitsweg nutzen, mit vielen verschiedenen Maßnahmen. Das bringt viele Vorteile: Der Arbeitgeber kann so beim betrieblichen Gesundheits-, Umwelt- und Mobilitätsmanagement punkten.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Holzgreve (Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender), Charlotte Kaspari (Leitung Geschäftsbereich 6 - Facility Management), Andreas K. Bittner (ADFC "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber") bei der Auszeichnung im August 2023.
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Holzgreve (Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender), Charlotte Kaspari (Leitung Geschäftsbereich 6 - Facility Management), Andreas K. Bittner (ADFC "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber") bei der Auszeichnung im August 2023. © ADFC NRW

Universitätsklinikum Bonn, August 2023

Andreas K. Bittner, ADFC "Fahrradfreundliche Arbeitgeber":

Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) hat sich seit dem letzten Audit zum "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" organisatorisch neu aufgestellt und einen neuen, motivierten Radverkehrskoordinator gefunden, der das Thema Betriebliches Mobilitätsmanagement nun breiter denkt. Das UKB zeigt beispielhaft, wie die zahlreichen Herausforderungen eines sehr großen Arbeitgebers mit einem großen Gelände und zahlreichen Nutzungsgruppen und -ansprüchen vor allem durch Kooperationen angegangen werden können.

Urkundenübergabe
Andreas K. Bittner (ADFC "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber"), Oliver Krischer (Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr). © ADFC NRW / B. Glitz

Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Juli 2023

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen freut sich über die Auszeichnung am neuen Standort des Ministeriums und die damit verbundene Vorreiterrolle seines Hauses. Bei der Übergabe der Urkunde betonte der Minister:

Das Thema Radverkehr ist längst in der Breite angekommen. Ich wünsche mir nun einen Wettbewerb zwischen den Ministerien und Landesbetrieben in Bezug auf deren Fahrradfreundlichkeit.

 

https://rhein-erft.adfc.de/neuigkeit/fahrradfreundliche-arbeitgeber-in-nordrhein-westfalen-1

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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