Kinder und Erwachsene radeln für sichere Radwege in Bedburg

Kinder und Erwachsene radeln für sichere Radwege in Bedburg © ADFC / Axel Fell

Kinder erobern Bedburgs Straßen

Gelungene Premiere in Bedburg: 70 Menschen klein und groß radeln bei der ersten Kidical Mass von Kirdorf zum Schloss

Bedburg. Die Initiative Sicheres Radfahren Bedburg hatte eingeladen und alle waren gekommen: 70 Menschen klein und groß starteten vor der Anton-Heinen-Grundschule in Kirdorf und machten sich auf, mit und in (Lasten-) Rädern auf den Weg zum Schlossparkplatz in Bedburg. In erster Linie wollte der bunte und laute Zug darauf aufmerksam machen, den Verkehr in Bedburg auch für Kinder sicher zu gestalten und die Wege zur Schule und zur Kita sorgenfrei auch mit dem Rad zurücklegen zu können.

Auf der Bahnstraße gab es eine Rast, in der die Kinder die Fahrbahn mit Malkreide in einen bunten Teppich von Ideen zur Verkehrssituation in Bedburg verwandelten. Immer wieder waren Forderungen nach Tempo 30, mehr Rücksicht auf die Belange von Kindern und sicheren Radwegen zu Schule und Kita zu lesen. Aber auch der Spaß beim Radfahren kam bei den kleinen Künstler*innen nicht zu kurz.

Nach etwa vier Kilometern entspanntem Radeln konnte Initiator Justin Burggraf sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, aber auch bei der Polizei für die Begleitung, bei seinen Mitstreiter*innen und dem ADFC Rhein-Erft für die Unterstützung bedanken. Erwachsene und Kinder konnten schließlich noch auf einer Karte Gefahrenpunkte in der Stadt markieren auch dazu auch noch auf Zetteln Verbesserungsvorschläge für die Verkehrssituation in Bedburg machen, die die Initiative Sicheres Radfahren Bedburg in Kürze der Stadtverwaltung übergeben wird. Sicher werden Bürgermeister Sascha Solbach und Ortsbürgermeister René Falke, die sich auch die Ehre gaben, die Vorschläge sehr ernst nehmen.

Eine gelungene Premiere, die allen, die dabei waren, Lust auf mehr macht. Sicher wird es im nächsten Jahr weitere Kidical Mass Fahrten in Bedburg geben.

Über den ADFC Rhein-Erft
Der ADFC Rhein-Erft e.V. ist mit mehr als 1.000 Mitgliedern ein Kreisverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In den Städten des Rhein-Erft-Kreises sind wir mit unseren Ortsgruppen vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. Als Kreisverband werben wir in Politik, Verwaltungen und anderen Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potentiale des Fahrrades ausschöpft. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrer*innen mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen.

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Klein und Groß radeln in Bedburg für sichere Radwege zu Schulen und Kitas

Kidical Mass Bedburg

Copyright: Photo by Matthias Sandmann / Initiative Sicheres Radfahren Bedburg

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Kinder und Erwachsene radeln für sichere Radwege in Bedburg

Kidical Mass Bedburg

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Bunt und laut demonstrieren Kinder und Erwachsene für sichere Radwege in Bedburg

Kidical Mass Bedburg

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Hauptforderung: langsam Auto fahren!

Hauptforderung: langsam Auto fahren!

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Hier wird es kritisch: Gefahrenpunkte in Bedburg.

Karte mit Gefahrenpunkten in Bedburg

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Kinder und Erwachsene auf dem Rad bei der Kidical Mass Bedburg

Kidical Mass Bedburg

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https://rhein-erft.adfc.de/pressemitteilung/kinder-erobern-bedburgs-strassen

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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